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Veronika Weiß: Bier aus dem Pappbecher, Wein im Senfglas?? Warum nicht gleich wie Diogenes aus der hohlen Hand ...?
Für echten Trinkgenuss brauchen Sie jedoch die optimale Getränk-Glas-Kombination. Und die bekommen Sie bei mir!
Für Burgunder, Bordeaux, Riesling, Chianti, Rhonewein, Chardonnay, Dessertwein,
Portwein, Sekt, Cocktail, Longdrink, Weißbier, Pils, Enzian, Whisky, Schampus, Obstler, Grappa, Sherry, Bowle, Milch, Wasser, Tee und Glühwein habe ich, was Sie brauchen.
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Glasgeschichte
Glas ist bis ins 3.Jahrtausend v. Chr. in Ägypten nachweisbar. Aus dieser Zeit sind Glasaugen aus Pharaonengräbern erhalten.
Die Antike kennt auch gegossenes und gebügeltes Glas (Fensterscheiben!). Die später vergessene Technik des Glastöpferns ermöglicht exquisite Stücke.
Um 100 v. Chr. erfinden syrische Handwerker die wichtige Glasmacherpfeife. Schon bald gibt es Glashütten. In der Folge verliert Glas den Luxus-Charakter und wird für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich.
Das frühe Mittelalter bringt einen Niedergang der Glasproduktion. Viele in der Antike bekannten Techniken gehen verloren. Erst im 13. Jh. kommt es im Raum Venedig zu einer neuen Blüte. Glas wird nun langsam wieder zum Gebrauchsgegenstand.
Im 17. und 18. Jahrhundert werden in Mitteleuropa viele Wanderglashütten sesshaft. So z.B. im Bayerischen Wald.
Produktionsumfang und Qualität nehmen zu.
Der Engländer G. Ravenscroft erfindet das Bleikristall durch Zusatz von Bleioxid. H ohe Brillanz und reiner Klang werden dadurch möglich.
Material
Aus chemischer Sicht ist Glas eine Kuriosität: Es ist ein Feststoff, der eigentlich keiner ist. Glas ist eine erstarrte Flüssigkeit - eine Art von "nicht schmelzendes Eis". Es besitzt nämlich kleine kristalline Struktur.
Sand + Kalk + Pottasche + Hitze
Die chemische Zusammensetzung entscheidet über die Glasqualität. So werden z.B. Sand (58-74%), Kalk (7-12%), Pottasche bzw. Soda (12-16%) in recht verschiedenem Mix eingesetzt. Die Schmelztemperatur schwankt daher zwischen 1200° bis 1400° C.
Bei Kristallglas wird Kalk durch Bleioxid ersetzt. Bei Bleikristall muss der Anteil mindestens 24% betragen. Bleikristall ist schwerer und weicher. Es besitzt eine besonders hohe Lichtbrechung.
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Glaspflege
Hochwertige Weingläser werden Stück für Stück von Hand gemacht, mundgeblasen und mit viel Liebe aus Bleikristall hergestellt.
Dieses besondere Material verlangt in der Handhabung etwas Sorgfalt. Weil Bleikristall grobporig und weich ist, fördert es die Duft-entwicklung des Weines, ebenso können jedoch auch andere, weniger erfreuliche Geruchsstoffe anhaften, die für den Weingenuß nicht wünschenswert sind.
Besonders große Gläser mit entsprechend großen Oberflächen verstärken diese Tendenz. Deshalb empfehlen wir, die Gläser vor der Verwendung sorgfältig zu reinigen.
in der Spülmaschine
Wer es über das Herz bringt, seine Weingläser in die Maschine zu stecken, sollte dies mit dem schonendsten Programm tun, keine aggressiven Mittel verwenden (Calgonit wäre gut) und nach dem Spülgang den heißen Dampf entweichen lassen.
Die von uns geführten Serien sind heute spülmaschinengeeignet. Die meisten Hersteller übernehmen jedoch keine Garantie für Glastrübungen, da die genauen Ursachen (Spültemperatur, Spülmittel, etc.) nicht mehr nachzuweisen sind.
von Hand
Warmes Wasser, möglichst wenig Spülmittel, zuletzt mit klarem Wasser Spülmittelreste sorgfältig entfernen. Letztere ruinieren das nächste Mal sonst den Wein - und besonders bekömmlich sind sie auch nicht.
Beim Trocknen der Gläser bitte darauf achten, dass schöne Weinkelche nicht aus Panzerglas sind: Also das Leinentuch nicht in die Gläser hineinstopfen und keinen Druck ausüben. Die Gläser am Kelch fassen, nicht am Stiel. Sonst verabschiedet sich dieser mit einem eleganten "Klick".
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