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Neben den bekannten Töpfen und Pfannen gibt es noch diverse weitere Formen von Kochgeschirr für spezielle Aufgaben.
Gusseisen
Wie der Name schon verrät, wird Gusseisen durch das Gießen des flüssigen Eisens in eine Form gewonnen. Dazu verwendet man in der Regel Sandformen, die nach dem Erkalten zerschlagen werden. Daher spricht man auch von einem "Guss in verlorener Form". Sobald die Schmelze von etwa 1.400°C abgekühlt ist, werden Unebenheiten und die Grate beseitigt. Anschließend wird die Form mit 2-3 Schichten emailliert und bei 800°C eingebrannt. Die Innenseiten werden in der Regel schwarz emailliert, für die Außenseiten wird gerne gefärbte Emaille verwendet. Das hat auf die Kocheigenschaften keine Auswirkung, durch die Vielzahl an Farben wird das Kochgeschirr zu einem Blickfang für den Küche und natürlich auf dem Tisch. Bedingt durch die Verarbeitung ist Gusseisen schwer. Deshalb kann es die Wärme sehr gut speichern und gleichzeitig eine hohe Hitzestrahlung erzeugen. Das ist gerade beim scharfen Anbraten wichtig, wenn Sie mit hoher Temperatur arbeiten wollen. Die Emaillierung verhindert das Rosten des Eisens, lässt keine chemische Reaktion zwischen Eisen und Essen zu und sorgt zudem für einen gewissen Antihaft-Effekt. Diese Emaillierung ist zudem hitzebeständig und kratzfest.
Gusseisen ist für alle Herdarten geeignet.
Weil ein Steak kein Pfannkuchen ist… Gusseisenpfannen haben mehrere Vorteile.
Von der Pfanne zur Anwendung:
Durch die sehr gute Wärmespeicherung, verbunden mit der hohen Oberflächentemperatur und der hohen Hitzestrahlung eignet sich Gusseisengeschirr bestens für scharfes Anbraten. Dies lässt sich am klassischen Beispiel des Steaks schildern.
Damit Fleisch den begehrten Geschmack von Gebratenem bekommt, muss es bei hoher Hitze (von 150° bis 200°) gegart werden. Dann tritt die so genannte Maillard-Reaktion auf, bei der sich durch die Umwandlung von Eiweißen, Fetten und Zucker das typische Bratenaroma und die erwünschte Bräunung bilden.
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Silargan
Silargan ist die Weiterentwicklung des herkömmlichen Stahl-Emails.
Es besteht im Kern aus einem in Form gezogenen Stahlblech mit
extra starkem Boden bzw. Rändern. Die Wärme wird schnell und gleichmäßig verteilt und auf das Gargut übertragen.
Der Stahlkern wird mit dem äußerst langlebigem Silargan versehen und dadurch geschützt. Die Oberfläche ist gleichzeitig hygienisch, geschmacksneutral, pflegeleicht und reagiert nicht mit Nahrungsmitteln.
Silargan gibt es in verschiedenen Farben, wobei die Innenseite immer schwarz ist und nur die Außenseite aus optischen Gründen gefärbt ist.
Aufgrund der hochwertigen Verarbeitung ist Kochgeschirr aus Silargan pflegeleicht und äußerst robust und langlebig.
Silargan ist für alle Herdarten geeignet.
Silit Silargangeschirr ist vollkommen nickelfrei und auch für Nickelallergiker erste Wahl.
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Edelstahl
Es gibt verschiedene Arten von "veredeltem Stahl", wobei man im Haushaltsbereich in der Regel von einem Chrom-Nickel-Stahl (X5CrNi18-10) spricht. Auf 1.000 Teile kommen 5 Teile Kohlenstoff, 18 Teile Chrom sowie 10 Teile Nickel. Edelstahl wird dadurch säure- und korrosionsbeständig.
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Aluminium
wird in weit stärkerem Ausmaß auf dem Herd eingesetzt, als dies den Anschein hat. Die bekannten versiegelten Anti-Haft-Pfannen besitzen meist einen Aluminiumkern, der dann die entsprechende Oberfläche trägt. Ähnliches wie bei Gußeisen gilt auch hier: Die Masse macht´s. Ideal also Gußalu als Kern, möglichst dick gegossen.
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Braten
Damit Fleisch den begehrten Geschmack von Gebratenem bekommt, muss es bei hoher Hitze (von 150° bis 200°) gegart werden. Dann tritt die so genannte Maillard-Reaktion auf, bei der sich durch die Umwandlung von Eiweißen, Fetten und Zucker das typische Bratenaroma und die erwünschte Bräunung bilden.
Weil diese erwünschte chemische Reaktion aber eine hohe Hitze voraussetzt, benötigt man eine Pfanne, die hoch erhitzbar ist. Zudem sollte diese Pfanne die Hitze auch gut speichern können, damit sie durch das auflegen des Fleisches nicht zu stark abkühlt und erst wieder aufgeheizt werden muss. Denn sobald das Fleisch in der Pfanne ist, muss es schnell gehen. Wenn es zu lange angebraten wird, verliert es Saft und das Fleisch wird trocknet aus.
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